Die Wohnung ist fertig renoviert und eigentlich soll nichts mehr aufgestemmt werden.
Trotzdem gibt es einige Dinge, die jeden Tag nerven.
Morgens werden sechs Rollläden einzeln geöffnet. Abends läuft man noch einmal durch die Wohnung, um Licht auszuschalten. Im Flur bleibt die Lampe regelmäßig unnötig an.
Genau in solchen Situationen entsteht Interesse an Loxone im Altbau.
Der häufigste Fehler wäre aber, direkt über möglichst viele technische Funktionen zu sprechen.
Ein sinnvolles Smart Home beginnt nicht mit der Frage: „Was kann das System alles?“
Sondern:
„Welche Dinge wollen wir im Alltag nicht mehr ständig selbst erledigen?“
Welche Funktion sollte im Altbau zuerst automatisiert werden?
Die Funktion, die heute tatsächlich regelmäßig Arbeit oder Ärger verursacht.
Wenn Rollläden jeden Morgen und Abend einzeln bedient werden, ist Beschattung ein sinnvoller Start.
Wenn im Flur ständig das Licht vergessen wird, kann dort automatisierte Beleuchtung sinnvoller sein.
Ein Hausbesitzer, der drei Monate lang nie eine Heizungs-App öffnet, braucht dagegen nicht zwingend als Erstes eine komplizierte Heizungsvisualisierung.
Diese Priorisierung verhindert, dass Smart Home nur aus Funktionen besteht, die auf dem ersten Angebot interessant aussehen, aber später kaum genutzt werden.
Muss für Loxone im Altbau die ganze Wohnung neu verkabelt werden?
Nicht zwangsläufig.
Der tatsächliche Aufwand hängt stark von der bestehenden Elektroinstallation und den gewünschten Funktionen ab.
Eine Wohnung, deren Elektrik vor wenigen Jahren modernisiert wurde, bietet andere Voraussetzungen als eine unsanierte Altbauwohnung mit sehr alter Verteilung und wenigen Stromkreisen.
Bei bestimmten Nachrüstungen können vorhandene Installationen genutzt oder ergänzt werden.
Trotzdem wäre die Aussage „Loxone geht im Altbau immer komplett ohne neue Leitungen“ unseriös.
Deshalb sollte zuerst der Bestand aufgenommen werden.
Welche Schalter gibt es? Welche Rollladenmotoren sind vorhanden? Wie sieht der Sicherungskasten aus? Welche Leitungswege können genutzt werden?
Erst danach wird entschieden, welche Lösung sinnvoll ist.
Wann sollte Smart Home direkt bei einer Renovierung eingeplant werden?
Wenn ohnehin Wände geöffnet und Leitungen verändert werden.
Das ist der ideale Moment, spätere Funktionen mitzudenken.
Vielleicht sollen Rollläden erst ein Jahr später automatisiert werden. Trotzdem kann man heute bereits vorbereiten.
Gleiches gilt für Lichtkreise, Schalterpositionen oder zusätzlichen Platz in der Verteilung.
Eine gute Vorbereitung kostet während einer laufenden Renovierung häufig deutlich weniger Aufwand als das spätere erneute Öffnen fertiger Oberflächen.
Der HTE-Pillar Wohnung oder Küche renovieren behandelt genau diesen Zeitpunkt.
Warum sind Rollläden ein sinnvoller Smart-Home-Einstieg?
Weil Beschattung täglich genutzt wird.
Sechs einzelne Rollläden bedeuten zwölf Bedienvorgänge pro Tag, wenn sie morgens geöffnet und abends geschlossen werden.
Über das Jahr kommt einiges zusammen.
Eine automatische Steuerung kann solche Routineaufgaben übernehmen.
Dabei sollte der Bewohner die Rollläden natürlich weiterhin manuell bedienen können.
Eine gute Automatisierung ersetzt keine Kontrolle – sie reduziert unnötige Wiederholungen.
Später kann zusätzlich auf Sonneneinstrahlung oder definierte Zeiten reagiert werden.
Wie sollte smarte Lichtsteuerung im Alltag aussehen?
Nicht so, dass man zum Einschalten einer Lampe zuerst das Smartphone suchen muss.
Das wäre kein Komfortgewinn.
Ein normales Bedienkonzept sollte weiterhin intuitiv funktionieren.
Zusätzlich können Automationen und Szenen eingesetzt werden.
Ein Beispiel aus einer Wohnung in Hamburg:
Beim Betreten des Flurs geht abends automatisch eine reduzierte Beleuchtung an. Im Wohnzimmer gibt es eine Abend-Szene mit mehreren Leuchten. Beim Verlassen der Wohnung können definierte Lichtbereiche gemeinsam ausgeschaltet werden.
Der Nutzer muss dafür nicht jedes Mal mehrere einzelne Apps öffnen.
Smart Home sollte im Hintergrund arbeiten.
Welche Rolle spielt die Heizung?
Eine intelligente Heizungssteuerung kann interessant sein, wenn Räume unterschiedlich genutzt werden.
Ein Homeoffice wird beispielsweise werktags anders genutzt als am Wochenende.
Das Schlafzimmer benötigt möglicherweise andere Zeiten als das Wohnzimmer.
Interessant wird Smart Home aber erst, wenn aus diesen Informationen ein verständliches und stabiles Konzept entsteht.
Eine komplizierte Automatisierung, die ständig manuell korrigiert werden muss, bringt wenig.
Deshalb sollte nicht jede mögliche Regel umgesetzt werden.
Zuerst die wichtigsten Alltagssituationen, danach weitere Funktionen.
Muss der Sicherungskasten für Smart Home verändert werden?
Das hängt vom vorhandenen Aufbau und von der geplanten Lösung ab.
Eine moderne Hausautomation benötigt eine saubere elektrische Grundlage.
Wenn die bestehende Unterverteilung sehr alt, voll oder unübersichtlich ist, sollte dieser Punkt vor der Erweiterung betrachtet werden.
Es wäre wenig sinnvoll, eine umfangreiche Smart-Home-Lösung auf eine Elektroinstallation aufzubauen, die bereits heute Probleme verursacht.
Das bedeutet jedoch nicht automatisch eine Komplettsanierung.
Der notwendige Umfang ergibt sich aus dem tatsächlichen Zustand.
Bei Unsicherheit kann ein E-Check in Hamburg eine zusätzliche Grundlage für die Bestandsbewertung liefern.
Wie erstellt man einen sinnvollen Smart-Home-Raumplan?
Nicht mit Produktnamen beginnen.
Schreiben Sie pro Raum auf, was passieren soll.
Zum Beispiel:
Wohnzimmer: Lichtszene, Rollläden, Temperatur.
Schlafzimmer: Beschattung und Temperatur.
Flur: automatisches Licht.
Eingang: definierte Alles-aus-Funktion.
Außenbereich: Beleuchtung nach Nutzung.
Mit dieser Liste kann ein Elektriker beziehungsweise Smart-Home-Planer wesentlich besser arbeiten.
Erst danach werden die benötigten Komponenten bestimmt.
So verhindert man, dass Technik gekauft wird, für die später kein echter Nutzen besteht.
Warum ist ein schrittweiser Ausbau häufig besser?
Weil nicht alles am ersten Tag umgesetzt werden muss.
Ein Eigentümer kann mit Beschattung und Licht beginnen.
Später kommen weitere Räume oder Heizungsfunktionen dazu.
Diese Vorgehensweise hält die Anlage verständlich.
Sie ermöglicht außerdem, Erfahrungen aus dem Alltag in die nächste Ausbaustufe einzubeziehen.
Vielleicht stellt sich nach einigen Monaten heraus, dass eine ursprünglich geplante Funktion gar nicht benötigt wird – während an anderer Stelle ein ganz neuer Wunsch entsteht.
Loxone Smart Home in Hamburg mit HTE Elektrotechnik
HTE Elektrotechnik unterstützt bei Loxone Smart Home in Hamburg für Neubau und Bestand.
Bei einer Altbauwohnung sollte dabei nicht versucht werden, möglichst viele Funktionen in ein Projekt zu packen.
Der bessere Ausgangspunkt sind wenige konkrete Fragen:
Welche Routine nervt jeden Tag?
Welche Funktionen sollen automatisch laufen?
Was soll weiterhin normal per Taster bedienbar sein?
Welche Elektroinstallation ist bereits vorhanden?
Aus diesen Antworten entsteht eine Lösung, die im Alltag tatsächlich genutzt wird.
Wer Beleuchtung und Smart Home gemeinsam plant, findet unter Licht & Beleuchtungssysteme die passende ergänzende HTE-Leistung.