Baustrom vor Baubeginn organisieren: Was passiert, wenn die Baustelle noch keinen Strom hat?

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Baustromkasten vor Baubeginn organisieren: Was passiert, wenn die Baustelle noch keinen Strom hat?

Baustrom vor Baubeginn organisieren: Was passiert, wenn die Baustelle noch keinen Strom hat?

Der Bauzeitenplan steht. Am Montag kommen Rohbauer und Trockenbauer. Geräte, Licht und Ladegeräte werden benötigt.

Nur ein Punkt wurde zu spät bedacht: Auf der Baustelle gibt es noch keine nutzbare Stromversorgung.

Das klingt nach einem kleinen organisatorischen Problem. Im schlimmsten Fall steht aber das erste Gewerk auf der Baustelle und kann einen Teil seiner Arbeit nicht beginnen.

Ein Baustromkasten in Hamburg sollte deshalb nicht als Zubehör betrachtet werden, das man kurz vor Baubeginn bestellt. Baustrom gehört zur Baustellenvorbereitung.

Wann braucht eine Baustelle überhaupt Baustrom?

Baustrom wird benötigt, wenn elektrische Geräte auf der Baustelle betrieben werden müssen und noch keine geeignete reguläre Gebäudeversorgung zur Verfügung steht.

Der klassische Fall ist der Neubau.

Die spätere Elektroinstallation existiert noch nicht, trotzdem brauchen verschiedene Gewerke Strom.

Auch bei einer größeren Sanierung kann Baustrom relevant sein. Wenn die alte elektrische Anlage während der Arbeiten teilweise außer Betrieb genommen wird, benötigen Handwerker trotzdem eine definierte Versorgung.

Damit ist Baustrom keine reine Neubauleistung.

Auch Eigentümer, die eine Immobilie umfangreich sanieren, sollten das Thema früh in den Ablauf aufnehmen.

Warum sollte Baustrom vor dem ersten Handwerker geplant werden?

Weil die benötigte Versorgung von den geplanten Arbeiten abhängt.

Ein kleiner Innenausbau benötigt etwas anderes als ein Rohbau mit mehreren Maschinen und Firmen.

Deshalb sollte nicht nur die Frage gestellt werden: „Brauchen wir einen Baustromkasten?“

Sondern: „Welche Geräte sollen daran gleichzeitig betrieben werden?“

Bauleitung und Gewerke können dazu wichtige Informationen liefern.

Wenn am gleichen Tag mehrere Firmen arbeiten, muss die Baustromversorgung zu dieser Nutzung passen.

Wer diese Frage erst am ersten Arbeitstag stellt, plant zu spät.

Warum reicht die vorhandene Steckdose im alten Gebäude häufig nicht?

Eine einzelne alte Steckdose ist keine geplante Baustromversorgung.

Auf einer Baustelle ändern sich Geräte und Belastungen ständig. Verlängerungen werden bewegt. Staub und Feuchtigkeit können eine Rolle spielen.

Gerade bei einer Kernsanierung ist außerdem nicht klar, welcher Teil der alten Elektroinstallation während der Arbeiten zuverlässig genutzt werden kann.

Eine provisorische Kette aus Mehrfachsteckdosen und Verlängerungen ist keine sinnvolle Alternative zu einer passend geplanten Baustromversorgung.

Der Baustromverteiler wird für den Baustellenbetrieb eingesetzt und entsprechend in das Projekt eingebunden.

Welche Informationen braucht der Elektriker für die Planung?

Projektart, Starttermin und geplante Nutzung sind die wichtigsten Informationen.

Handelt es sich um einen Neubau oder eine Sanierung?

Wann wird der erste Strom benötigt?

Welche Firmen arbeiten dort?

Werden größere Maschinen betrieben?

Wie lange wird der Baustrom voraussichtlich benötigt?

Es muss nicht bereits jedes Gerät bis zur letzten Leistungsangabe bekannt sein. Eine realistische Übersicht über die Gewerke reicht als Ausgangspunkt deutlich weiter als die Aussage „Wir brauchen einfach Strom“.

Bei größeren Bauvorhaben sollte die Bauleitung diese Abstimmung koordinieren.

Was passiert, wenn sich der Bau verzögert?

Das passiert regelmäßig.

Material kommt später, ein Gewerk verschiebt sich oder Arbeiten dauern länger als geplant.

Deshalb sollte die Mietdauer des Baustromkastens realistisch kalkuliert und bei Verzögerungen früh angepasst werden.

Eine zu knapp geplante Lösung bringt keinen Vorteil, wenn der Verteiler genau dann nicht mehr eingeplant ist, während Trockenbau, Fliesenleger oder andere Gewerke weiterhin arbeiten.

Baustrom muss also nicht nur aufgebaut, sondern über die gesamte notwendige Bauphase organisiert werden.

Welche Rolle spielt Baustrom bei einer Altbausanierung in Hamburg?

Gerade bei größeren Sanierungen können Baustrom und spätere Elektroinstallation parallel geplant werden.

Ein Beispiel:

Eine ältere Wohnung oder ein Haus in Hamburg wird kernsaniert. Die bestehende Elektrik soll teilweise oder vollständig erneuert werden.

Während die alte Installation zurückgebaut und neue Leitungen vorbereitet werden, benötigen die Handwerker weiterhin Strom.

Baustrom versorgt die Bauphase.

Parallel kann bereits festgelegt werden, wo später Steckdosen, Beleuchtung, Küche und Unterverteilung sitzen.

Damit wird die Baustromplanung Teil eines größeren Elektroprojekts.

Der HTE-Pillar zur Elektroplanung bei Renovierung ist dafür eine sinnvolle interne Vertiefung.

Was sollte man bei der Position des Baustromkastens beachten?

Der Verteiler muss praktisch erreichbar sein, darf aber die Arbeiten auf der Baustelle nicht unnötig behindern.

Die Position sollte deshalb mit dem Baustellenablauf abgestimmt werden.

Ein Standort mitten in einer späteren Zufahrt oder genau dort, wo kurzfristig Erdarbeiten stattfinden, kann unnötige Probleme verursachen.

Auch die Wege zu den wichtigsten Arbeitsbereichen sind relevant.

Je besser die Baustromversorgung zur Baustellenlogistik passt, desto weniger provisorische Leitungswege entstehen.

Wann wird der Baustrom wieder abgebaut?

Wenn die reguläre Versorgung der Baustelle beziehungsweise des Gebäudes nutzbar ist und die temporäre Lösung nicht mehr benötigt wird.

Dieser Zeitpunkt sollte nicht einfach mit dem ursprünglich geplanten Fertigstellungstermin gleichgesetzt werden.

Entscheidend ist der tatsächliche Baufortschritt.

Vor dem Rückbau sollte mit Bauleitung beziehungsweise beteiligten Firmen geklärt werden, ob wirklich keine Arbeiten mehr von der temporären Versorgung abhängen.

Baustromkasten in Hamburg mit HTE Elektrotechnik

HTE Elektrotechnik bietet Baustromkasten & Vermietung in Hamburg für Neubau, Sanierung und Gewerbeprojekte.

Ziel ist nicht, am Baustart irgendeinen Verteiler aufzustellen.

Die Lösung soll zum Projekt, zur geplanten Nutzung und zum tatsächlichen Bauzeitraum passen.

Wer Baustrom früh organisiert, verhindert, dass fehlende Stromversorgung am ersten Arbeitstag zu einem unnötigen Baustellenproblem wird.